Klassische Homöopathie

Eine breit anwendbare Heilmethode, die nach einem anerkannten Verfahren systematisch die Selbstheilungskräfte anregt.

Über Homöopathie

In der genuinen Homöopathie werden alle Symptome einer Erkrankung ganzheitlich untersucht und betrachtet. Dazu werden die Symptome in einzelne Zeichen oder Zeichenkombinationen zerlegt und geordnet. Anschließend werden sie mit Originalaufzeichnungen (Materia Medica) von Symptomen verglichen, die möglichst mehrere zuvor symptomlose Menschen nach Einnahme eines homöopathischen Mittels entwickelt haben. Um alle Symptome einer Erkrankung zu erkennen, bedarf es am Anfang und manchmal auch noch zwischendurch intensiver Gespräche zur Erforschung der Krankheitsgeschichte und der ganzen Breite der Symptomatik. Die zeitliche Entstehung der Symptome, die Umstände der Verschlimmerung/Verbesserung, die Vorgeschichte auch von Verwandten wie Eltern oder Geschwister, Unfälle oder Operationen, medikamentöse Behandlungen - alle diese Einflussfaktoren werden zusammenfassend betrachtet und bewertet. Eine genaue Beobachtung der Symptome durch den Patienten/die Patientin selbst oder durch Verwandte ist deshalb außerordentlich wichtig.

Behandelt werden mit homöopathischen Mitteln:

  • Schmerzen (auch bei Bandscheibenvorfällen, nach Operationen, Brüchen, Nervenschmerzen … )
  • Akute oder chronische Infekte wie Schnupfen, Husten, Magen-Darm-Erkrankungen
  • Probleme im Verdauungstrakt
  • Drüsenerkrankungen
  • Allergien gegen Pollen, Nahrungsmittel, Staub usw.
  • unerfüllter Kinderwunsch
  • Ekzeme und Hautausschläge, Juckreiz
  • Krankheiten, die mit Stimmungssschwankungen einhergehen

Die Homöopathie unterliegt von Beginn an scharfen Angriffen aus bestimmten Kreisen, die sich zwar einen wissenschaftlichen Anstrich geben, tatsächlich aber keinen wirklichen wissenschaftlichen Ansatz verfolgen. Seit einigen Jahren haben diese Angriffe an Schärfe und Umfang und auch an Boshaftigkeit zugenommen. Teilweise lassen sich auch Politiker vor diesen Karren spannen und versuchen, die Homöopathie, aber auch andere wichtige Verfahren der komplementären Medizin, kleinzureden oder ganz abzuschaffen.
Lassen Sie sich bitte von diesen wiederholten Versuchen nicht irritieren.
Zum einen können Sie sich auf Ihr eigenes Gefühl verlassen, ob Ihnen eine Behandlung gut tut, Symptome verbessert oder sogar zum Verschwinden bringt und dies möglicherweise dauerhaft.
Zum anderen können Sie eine Reihe wissenschaftlicher Nachweise lesen und studieren, wenn Sie auf Belege (wie die moderne Medizin sie fordert) Wert legen. Wir möchten als Therapeuten hauptsächlich Ihnen für die Behandlungen zur Verfügung stehen und wollen uns nicht in unsinnige und zeitraubende Kämpfe mit Kritikern begeben. Gegen ehrliche wissenschaftliche Kritik unter den entsprechenden Fachleuten haben wir nichts. Konstruktive Kritik bringt meistens guten Fortschritt. Wenn die Kritik aber nur den Zweck hat, einige komplementäre Medizinrichtungen zu zerstören, weil sie nicht gefallen, lehnen wir diese Kritik ab. Daher dürfen wir an dieser Stelle an größere Institutionen verweisen, die Ihnen jeweils aktuelle, tiefe und gute Informationen dazu bieten können.
Hier sind für die Homöopathie vor allem die Carstens-Stiftung zu nennen (gegründet vom ehemaligen Bundespräsidenten Carl Carstens und seiner Frau Veronika) und natürlich dem Verband vkhd, der Heilpraktiker der klassischen Homöopathie vertritt. Auf den Websites finden Sie hervorragende Übersichten über den Stand der Forschung. Aber auch Unterstützung und Rat bei Fragen rund um komplementäre Heilmethoden. Für die Ackermann-Therapie verweisen wir gerne auf das Ackermann-Institut in Stockholm. Paul Ackermann ist Schmerzforscher an der Unversität Stockholm.